| Historie |
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Wer oder Was ist Oma Kleinmann „Oma Kleinmann“ ist die rustikale, schöne kleine Eckgastwirtschaft auf der Zülpicher Straße Nr. 9, mitten im Kwartier Lateng. Benannt ist sie nach der legendären Köchin und Wirtin, Paula Kleinmann, die 95jährig am 29.11.2009 nach langer Arbeits- und Lebenszeit verstarb. 1949 bauten das Ehepaar Willi und Paula Kleinmann mit Hilfe der Brauereien Sünner, Dortmunder Ritter, Veltins und Vorpils die im Krieg zerstörte Schankwirtschaft Heinzberger Hof wieder auf und eröffneten Sie unter dem Namen Zum Goldenen Krug wieder neu. Willi Kleinmann stammte aus einer bekannten Gastronomenfamilie, bekannt unter anderem durch die Restauration Jakob Kleinmann in Bickendorf. Nach und Nach entwickelte sich die Schankwirtschaft zu einem beliebten Speiselokal. Die Räumlichkeiten wurden durch die ehemaligen benachbarten Räume der Post erweitert, die Küche zog vom ersten Stock mit in die Gastwirtschaft und die leckeren Kleinigkeiten wurden auf umfangreiche gutbürgerliche Kost erweitert. Bekannt waren vor allen Dingen die köstlichen Wildgerichte und die Gänsemenues von Oktober bis Dezember. Es gab den Sparverein „Bergauf“ und Stammtische wie zum Beispiel „Muntere Rehlein“ oder „Dicke Fööt“ gaben sich gegenseitig die Runden Kölsch aus. Nachdem Tod von Willi Kleinmann führte Sohn Gustav Kleinmann die Kneipe ebenso weiter wie später Enkel Ralf Kleinmann, immer unterstützt durch Paula Kleinmann, die das Regiment in der Küche führte. Sie umsorgten die Gäste, ob Studenten, Arbeiter oder bekannte Persönlichkeiten wie z.B. Alfred Biolek und Mildred Scheel auch gerne im eigenen Wohnzimmer, wenn der Platz im Lokal nicht reichte. Erst mit 87 Jahren ging Paula in die wohlverdiente Rente und überlies anderen die Arbeit in der Küche. Die Kneipe hatte Enkel Ralf inzwischen zu Ehren Seiner Oma in Gaststätte „Bei Oma Kleinmann“ umbenannt. Im Januar 2003 löste Ralf Kleinmann den Pachtvertrag um sich voll und ganz seiner Footballkarriere zu widmen. Seit diesem Datum führt Olaf-Maria Wolf als Pächter der Sünner Brauerei und Küchenchef die Kneipe. Olaf-Maria Wolf hat im Excelsior-Ernst Hotel sein Handwerk als Koch erlernt und ist anschließend für 1 Jahr ins ferne Kanada gereist um dort in verschiedene Töpfe zu schauen. Nach Stationen seines beruflichen Weges wie z.B. „Em Krützche“ / Altstadt, Köln oder „Alcazar“ / Belgisches Viertel, Köln freute sich Olaf auf seine „eigene Kneipe“ im Kwartier Lateng. Lange Zeit noch unterstützt durch Paula Kleinmann, die es sich nicht nehmen ließ zumindest noch die täglichen Portionen Kartoffeln zu schälen. Gustav Kleinmann der Olaf im Gastraum unterstützte verstarb leider am 08.01.2004 nach schwerer Krankheit. Paula Kleinmann folgte ihm fast 6 Jahre später. Mittlerweile wird Olaf-Maria Wolf und seine Frau Lara-Maureen durch Ihren Bruder Thore Küther und dessen Frau Ivana unterstützt. Auch Ruth Crump, Olaf-Maria Wolfs Schwester hat mittlerweile den Weg in die Kölner Küche gefunden. Alle haben sie Ihr Handwerk in der Gastronomie erlernt. Ob im Hyatt Regency / Köln, Holiday Inn, Crown Plaza / Köln, Alcazar / Belgisches Viertel Köln oder kleineren Häusern in Refrath, Bergisch-Gladbach und der Eifel. Somit setzen sie den Weg von Paula Kleinmann, genau wie auch sie damals, als Familienunternehmen fort. Immer unterstützt durch ein großartiges Team von fleißigen, freundlichen und gut gelaunten Mitarbeitern - Dem „Oma-Kleinmann-Team“ Von Oktober bis Dezember gibt es immer noch die beliebten Gänsemenues und auch die oft riesigen Schnitzel mit hausgemachten Soßen erfreuen sich großer Beliebtheit. Die kleine Kneipe platzt manchmal aus allen Nähten und den Eigentümer scheint der Renovierungsstau leider nicht weiter zu bekümmern, aber im Kwartier Lateng ist die Kneipe „Bei Oma Kleinmann“ eine der letzen richtigen Eckkneipen inmitten von Cocktailbars und Dönerbuden. Kommen Sie herein und schauen Sie selbst, wie es weitergeht. |